Wie hoch sind die Gründungskosten eines Unternehmens in Deutschland? Hier erfährst Du mehr über die ungefähren Gründungs-, Anmelde- und laufenden Kosten für die wichtigsten Rechtsformen. Außerdem informieren wir Dich über verschiedene Gründungsmöglichkeiten.

Inhalt

In Deutschland ein Unternehmen gründen: Kostenaufstellung

Ein Unternehmen zu gründen ist spannend, besonders in einem wirtschaftlich aufstrebenden Land wie Deutschland. Der Prozess ist jedoch nicht einfach und sicherlich nicht kostenlos. Bevor Du überlegst, ob Du ein neues Unternehmen gründen möchtest, solltest Du alle damit verbundenen Kosten berücksichtigen und prüfen, ob Du Dir den Prozess überhaupt leisten kannst.

Bei der Gründung können drei Arten von Kosten anfallen:

  • Administrative Kosten: Dies sind alle Kosten, die am Anfang des Gründungsprozesses anfallen.
  • Laufende Kosten: Dies sind Kosten, die auch nach der Gründung regelmäßig anfallen.
  • Andere Kosten: Es gibt weitere Kostenpunkte, die Du unbedingt bedenken solltest, wenn Du eine Firma gründest.

Welche administrativen Kosten fallen bei der Firmengründung an?

Wenn Du eine Firma gründest, entstehen je nach Rechtsform und Tätigkeit verschiedene Verwaltungskosten. Nicht jede Ausgabe betrifft jedes Unternehmen. Besonders wichtig sind Gewerbeanmeldung, Handelsregister, notarielle Leistungen und gegebenenfalls die Eintragung bei einer Kammer.

KostenpunktUngefähre Kosten
Gewerbeanmeldungca. 10 bis 60 €
steuerliche Erfassung beim Finanzamtkeine separate Anmeldegebühr
Handelsregister und Notarab ca. 170 €, je nach Rechtsform und Umfang deutlich höher
Eintragung in die Handwerksrolleca. 70 bis 225 €, je nach HWK und Rechtsform
GründungsberatungErstberatung bei vielen IHKs kostenlos, weitere Beratung teils kostenpflichtig
  • Gewerbeamt: Für die Gewerbeanmeldung verlangen Städte und Gemeinden unterschiedliche Gebühren. Die IHK Rhein-Neckar nennt aktuell etwa 10 bis 60 €. Freiberufler:innen brauchen keine Gewerbeanmeldung.
  • Finanzamt: Nach der Gründung übermittelst Du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung elektronisch über ELSTER. Das muss grundsätzlich innerhalb eines Monats nach Aufnahme der Tätigkeit geschehen.
  • Handelsregister und Notar: Eine Eintragung ist nur bei bestimmten Rechtsformen erforderlich. Die Kosten richten sich unter anderem nach Rechtsform, Geschäftswert und gewünschtem Leistungsumfang. Aktuelle Berechnungsbeispiele der IHK Koblenz beginnen bei rund 170 € für die Erstanmeldung eines eingetragenen Kaufmanns. Bei UG und GmbH liegen die dort aufgeführten Beispiele im mittleren dreistelligen Bereich. Hinzukommen können Umsatzsteuer, Auslagen und weitere Gebühren.
  • IHK oder HWK: Gewerbliche Unternehmen werden grundsätzlich automatisch Mitglied der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK). Reine Handwerksbetriebe gehören dagegen zur Handwerkskammer (HWK). Bei gemischt-gewerblichen Betrieben kann eine Mitgliedschaft in beiden Kammern bestehen. Für zulassungspflichtige Handwerksbetriebe ist zusätzlich die kostenpflichtige Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich. Die Gebühren legt die jeweilige Handwerkskammer fest. In Berlin liegen sie 2026 beispielsweise je nach Fall zwischen 80 und 180 €.
  • Beratungs- und Gründungshilfe: Viele IHKs und öffentliche Gründungsstellen bieten eine kostenlose Erstberatung an. Für ausführlichere Beratung durch Steuerberater:innen, Rechtsanwält:innen oder andere Fachleute entstehen zusätzliche Kosten, die vom Umfang der Beratung abhängen.

Welche laufenden Kosten entstehen nach der Gründung?

Nach der Gründung fallen regelmäßig Kosten für Dein Unternehmen an. Wie hoch sie sind, hängt vor allem von Deiner Branche, Deinem Standort, der Rechtsform und der Zahl Deiner Beschäftigten ab. Die folgenden Werte helfen Dir bei einer ersten Kostenplanung.

KostenpunktUngefähre Kosten
IHK- oder HWK-BeiträgeBei der IHK beispielsweise etwa 35–175 € Grundbeitrag pro Jahr für kleinere Unternehmen; je nach Kammer, Rechtsform und Ertrag kann der Beitrag höher ausfallen. HWK-Beiträge unterscheiden sich ebenfalls regional.
BerufsgenossenschaftKein einheitlicher Pauschalbetrag. Der Beitrag richtet sich nach Arbeitsentgelten, Gefahrklasse und Beitragsfuß.
BuchhaltungFür das Buchen laufender Geschäftsvorfälle nennt die IHK etwa 44–111 € pro Monat bei einem Gegenstandswert bis 20.000 € und 70–174 € pro Monat bis 50.000 €.
GeschäftskontoJe nach Tarif ab 0 € pro Monat. Bei Finom kostet der Solo-Tarif aktuell 0 €, kostenpflichtige Tarife beginnen hier bei 7 € pro Monat.
Büro oder CoworkingCoworking-Arbeitsplätze kosten je nach Region etwa 120–300 € pro Monat. Für ein Einzelbüro nennt die IHK Region Stuttgart ungefähr 300–2.400 € pro Monat.
WebsiteFür Baukastensysteme kannst Du mit etwa 12–35 € pro Monat rechnen. Hosting für professionelle Content-Management-Systeme liegt laut IHK bei etwa 8–10 € pro Monat; Kosten für Agenturen oder Freelancer kommen gegebenenfalls hinzu.
PersonalSeit Januar 2026 gilt ein gesetzlicher Mindestlohn von 13,90 € brutto pro Stunde. Die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs liegt 2026 bei 603 €. Hinzu kommen je nach Beschäftigung Arbeitgeberabgaben.
Betriebliche VersicherungenBei Hiscox beispielsweise ab 115 € pro Jahr; umfangreichere Haftpflicht- und Cyber-Pakete können etwa 500–700 € pro Jahr kosten.

Die Tabelle gibt Dir eine realistische Orientierung für die laufenden Kosten. Plane zusätzlich etwas Puffer ein, da vor allem Miete, Personal und Versicherungen je nach Unternehmen deutlich variieren können.

Die Beratung durch einen Experten kann die eingesparte Zeit und den vermiedenen Aufwand wert sein und zusätzlich für mehr Sicherheit sorgen. Firma bietet Zugang zu Experten, die einen großen Teil des Prozesses für Sie übernehmen können, und mit einem Finom-Tarif können Sie bis zu 200 € Rabatt auf ein Firma-Paket erhalten.

Welche weiteren Kosten solltest Du bei der Firmengründung einplanen?

Neben Behördengebühren und laufenden Ausgaben brauchst Du häufig zusätzliches Kapital für den eigentlichen Start. Wie viel, hängt vor allem von Deiner Rechtsform und Deinem Geschäftsmodell ab.

KostenpunktUngefähre Summe
Stammkapital einer UGab 1 €
Stammkapital einer GmbHmindestens 25.000 €
Grundkapital einer AGmindestens 50.000 €
Ausstattung und Warenbestandca. 500 bis 10.000 € (je nach Branche und Geschäftsmodell)
Website und Marketingca. 200 bis 5.000 € (je nach Umfang)
Liquiditätsreservelaufende Kosten für ca. 3 bis 6 Monate
  • Stamm- und Grundkapital: Eine UG kann grundsätzlich mit 1 € Stammkapital gegründet werden. Bei der GmbH beträgt das gesetzliche Stammkapital mindestens 25.000 €. Bei einer Bargründung müssen vor der Handelsregisteranmeldung insgesamt mindestens 12.500 € eingezahlt sein. Zugleich muss auf jeden Geschäftsanteil mindestens ein Viertel des Nennbetrags geleistet sein. Eine AG benötigt mindestens 50.000 € Grundkapital. Wichtig: Stamm- oder Grundkapital ist keine Gebühr. Das Geld gehört nach der Gründung der Gesellschaft und kann im Rahmen des Geschäftsbetriebs verwendet werden.
  • Ausstattung und Technik: Für Computer, Software, Möbel oder andere Arbeitsmittel solltest Du je nach Tätigkeit etwa 500 bis 10.000 € einplanen. Bei einem Laden, einer Werkstatt oder einem produzierenden Unternehmen können die Kosten deutlich höher ausfallen.
  • Website und Marketing: Für eine Website, Design und erste Werbemaßnahmen kannst Du grob mit 200 bis 5.000 € rechnen. Wie hoch die Kosten ausfallen, hängt davon ab, wie umfangreich Dein Onlineauftritt und Deine Marketingmaßnahmen sind.
  • Liquiditätsreserve: Plane genug Rücklagen ein, um Deine laufenden Kosten für etwa 3 bis 6 Monate zu decken. So bleibst Du zahlungsfähig, wenn Einnahmen in der Startphase später kommen als erwartet.

Wie hoch sind die Gründungskosten je nach Rechtsform?

Die folgenden Abschnitte zeigen Dir, welche eigentlichen Gründungskosten bei den wichtigsten Rechtsformen anfallen. Dazu zählen zum Beispiel Gebühren für Gewerbeanmeldung, Notar und Handelsregister sowie erforderliches Stamm- oder Grundkapital. Laufende und andere Kosten sind hier nicht enthalten.

Wie viel kostet es, ein Einzelunternehmen zu gründen?

Einzelunternehmen sind die günstigste und einfachste Möglichkeit, sich in Deutschland selbstständig zu machen. Allerdings haftest Du hier mit Deinem gesamten Privatvermögen. Ein Haftungsschutz wie bei Kapitalgesellschaften besteht nicht.

Wenn Du als Einzelunternehmer:in mit Waren handeln möchtest, musst Du lediglich beim örtlichen Gewerbeamt ein Gewerbe anmelden. Dafür zahlst Du zwischen 15 und 65 Euro, abhängig davon, in welcher Kommune/Stadt sich das Gewerbeamt befindet. Möchtest Du als eingetragener Kaufmann oder eingetragene Kauffrau (e. K.) starten, ist die Gewerbeanmeldung nach § 14 GewO ebenfalls verpflichtend. Zusätzlich entstehen Notar- und Registerkosten für die Eintragung ins Handelsregister.

Wie viel kostet es, eine GbR zu gründen?

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist die einfachste Form einer Personengesellschaft. Für die Gründung sind mindestens zwei Gesellschafter:innen erforderlich. Ein schriftlicher Gesellschaftsvertrag ist zwar nicht vorgeschrieben, aber dringend zu empfehlen.

Die Gründungskosten sind sehr gering, da keine Eintragung ins Handelsregister erforderlich ist. Eine Ausnahme bildet die eGbR, die seit 2024 in bestimmten Fällen – zum Beispiel bei Grundbuchgeschäften – eingetragen werden muss.

Typische Kosten umfassen:

  • Gesellschaftsvertrag: optional (Anwalts-/Notarkosten von ca. 300–800 Euro, wenn professionell aufgesetzt)
  • Gewerbeanmeldung: je nach Kommune ca. 20–60 Euro pro Gesellschafter:in
  • IHK/HWK-Beiträge: abhängig von Branche und Umsatz (oft 150–300 Euro/Jahr)

Wie viel kostet es, eine KG zu gründen?

Die Kommanditgesellschaft (KG) ist eine Personengesellschaft, bei der mindestens ein:e Gesellschafter:in unbeschränkt (Komplementär:in) und ein:e Gesellschafter:in beschränkt (Kommanditist:in) haftet. Sie muss ins Handelsregister eingetragen werden und erfordert einen Gesellschaftsvertrag.

Typische Kosten umfassen:

  • Notarielle Beurkundung und Handelsregistereintragung: ca. 300–700 Euro
  • Gewerbeanmeldung: je nach Kommune ca. 20–60 Euro pro Gesellschafter:in
  • IHK-Beitrag: abhängig von Branche und Umsatz (oft 150–300 Euro/Jahr)

Wie viel kostet es, eine oHG zu gründen?

Die offene Handelsgesellschaft (oHG) ähnelt der GbR, unterscheidet sich aber dadurch, dass sie ein Handelsgewerbe darstellt und deshalb ins Handelsregister eingetragen werden muss. Alle Gesellschafter:innen haften unbeschränkt mit ihrem Privatvermögen.

Typische Kosten umfassen:

  • Gesellschaftsvertrag (formfrei, schriftlich empfohlen; Notar optional): 0–800 Euro
  • Handelsregistereintragung: ca. 200–400 Euro
  • Gewerbeanmeldung: ca. 20–60 Euro pro Gesellschafter:in
  • IHK-Beitrag: abhängig von Branche und Umsatz (oft ab ca. 150 Euro/Jahr)

Wie viel kostet es, eine GmbH zu gründen?

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist die häufigste Gründungsform in Deutschland. Gründer:innen und Gesellschafter:innen haften nicht mit ihrem Privatvermögen, sondern nur mit dem Firmeneigentum.

Besonders wichtig bei einer GmbH-Gründung ist das Stammkapital. Um in Deutschland eine GmbH gründen zu können, sind mindestens 25.000 Euro erforderlich.

Bei der Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist die Beauftragung eines Notars/einer Notarin gesetzlich vorgeschrieben. Der/die Notar:in begleitet Dich bei der Anmeldung und kümmert sich um die erforderlichen Formalitäten. Die Kosten für seine/ihre Leistungen und die Gebühren bei den zuständigen Behörden belaufen sich auf etwa 815 Euro netto. Sofern Du nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt bist, kommen 19 % Umsatzsteuer hinzu – das ergibt rund 970 Euro brutto.

Zusätzlich musst Du verschiedene Behörden kontaktieren, darunter das Handelsregister, das Gewerbeamt, das Finanzamt und die Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer (HWK).

Typische Kosten umfassen:

  • Kontakt eines/einer Notar:in: 125 Euro
  • Eintragung beim Handelsregister (Notartermin): 62,50 Euro
  • Erstellung der Gesellschafterliste (freiwillig): 57,60 Euro
  • Erstellung und Versand der XML-Datei (erforderlich): 37,50 Euro
  • Überwachung der Stammkapitaleinzahlung (freiwillig): 62,50 Euro
  • Kommunikation (E-Mails, Telefonate etc.): 40 Euro
  • Gebühr für die Handelsregistereintragung: 150 Euro
  • Gewerbeanmeldung: 30 Euro

Die Gesamtkosten belaufen sich somit auf ca. 815 Euro netto / rund 970 Euro brutto.

Unternehmer:innen, die zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, können die gezahlte Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend machen. Für Privatpersonen oder Kleinunternehmer:innen ohne Vorsteuerabzug fallen hingegen die Bruttokosten an.

Wie viel kostet es, eine UG zu gründen?

Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), kurz UG, wird oft als „Mini-GmbH“ bezeichnet. Sie eignet sich für Gründer:innen mit wenig Startkapital, da die Gründung bereits ab 1 Euro möglich ist. Allerdings muss jedes Jahr ein Viertel des Gewinns als Rücklage gebildet werden, bis die 25.000 Euro Stammkapital einer GmbH erreicht sind.

Die Gründungskosten sind niedriger als bei einer GmbH, aber es fallen ähnliche Pflichtschritte an. Dazu gehören Notar, Handelsregistereintrag und Gewerbeanmeldung.

Typische Kosten umfassen:

  • Stammkapital: ab 1 Euro
  • Notar- und Handelsregisterkosten: ca. 300–600 Euro
  • Gewerbeanmeldung: 20–60 Euro (je nach Kommune)
  • IHK/HWK-Beitrag: abhängig von Branche und Umsatz (oft ab ca. 150 Euro/Jahr)

Eröffnen Sie ein Geschäftskonto, das mit Blick auf Gründer entwickelt wurde. Eines, das mit vorläufigen Unterlagen funktioniert, eine deutsche IBAN bietet und eine transparente Preisgestaltung hat, die Sie vollständig einsehen können.

Wie viel kostet es, eine AG zu gründen?

Die deutsche Aktiengesellschaft (AG) benötigt ein Mindestgrundkapital von 50.000 Euro. Bei einer Bargründung muss davon gemäß § 36a AktG zunächst nur ein Viertel je Aktie, also mindestens 12.500 Euro, eingezahlt werden. Der restliche Betrag kann später bereitgestellt werden.

Zusätzlich zum Kapital fallen weitere Gründungskosten an, die höher sind als bei einer GmbH, da die AG strengere gesetzliche Anforderungen erfüllen muss.

Typische Gründungskosten (ohne Stammkapital) umfassen:

  • Notarielle Beurkundung des Gesellschaftsvertrags: ca. 500–1000 Euro
  • Handelsregistereintragung: ca. 400–800 
  • Gewerbeanmeldung: ca. 20–60 Euro (je nach Kommune)
  • IHK-Beiträge: abhängig von Branche und Umsatz (oft ab ca. 150 Euro/Jahr)

Insgesamt müssen Gründer:innen hier also mit deutlich höheren Anfangskosten rechnen als bei einer GmbH. Die AG eignet sich deshalb vor allem für größere Unternehmen und für die Kapitalbeschaffung am Markt.

Wie viel kostet es, eine GmbH & Co. KG zu gründen?

Die GmbH & Co. KG ist eine Sonderform der Kommanditgesellschaft (KG), bei der eine GmbH die Rolle des/der persönlich haftenden Gesellschafters:in (Komplementär:in) übernimmt. Diese Rechtsform kombiniert die Flexibilität einer Personengesellschaft mit der Haftungsbeschränkung einer Kapitalgesellschaft und eignet sich daher besonders für mittelständische Unternehmen.

Da sowohl die GmbH als auch die KG rechtlich eigenständig gegründet werden müssen, sind separate Gründungs- und Anmeldeprozesse erforderlich. Dazu zählen unter anderem zwei Gesellschaftsverträge, zwei Registereintragungen sowie zwei Gewerbeanmeldungen. Dies führt zu einem höheren Gründungsaufwand, die Kosten sind jedoch nicht pauschal doppelt so hoch, sondern variieren je nach Ausgestaltung und Region.

Typische Kosten umfassen:

  • Stammkapital der GmbH: mindestens 25.000 Euro
  • Notarkosten: ca. 207–678 Euro für die GmbH, ca. 124–276 Euro für die KG
  • Gewerbeanmeldung: jeweils ca. 60 Euro
  • Eintragung ins Handelsregister: jeweils ca. 150–200 Euro

Die Gesamtkosten ohne Stammkapital betragen somit rund 1000 bis 1.200 Euro netto.

Beachte jedoch, dass die tatsächlichen Gründungskosten von verschiedenen Faktoren abhängen. Beispielsweise spielen der Gegenstand des Unternehmens, der Umfang der Verträge und die regionalen Gebührenordnungen eine Rolle. Zusätzlich entstehen laufende Mehrkosten für Buchhaltung und Steuerberatung, da die GmbH und die KG buchhalterisch separat geführt werden müssen.

Das könnte Dich auch interessieren:

Letzte Artikel