HubSpot-Preise können auf den ersten Blick undurchsichtig wirken, da sie sich aus verschiedenen Modulen und Tarifen zusammensetzen. Dieser Artikel richtet sich an Unternehmer:innen und Freiberufler:innen, die volle Transparenz über die Kostenstruktur suchen.
HubSpot-Preise im Überblick
Gerade Gründer:innen, die die Kosten für eine Firmengründung realistisch kalkulieren möchten, sollten wissen: HubSpot wächst mit dem Unternehmen. Die Kosten entwickeln sich entsprechend mit.
Übersicht der HubSpot-Preise nach Hub und Tarif (Stand 2026)
| Hub | Tarif | Preis ab/Mon | Preis/Jahr | Nutzer inkl. | Kontakte inkl. | Onboarding | Geeignet für |
| Marketing Hub | Starter | 15 € / Lizenz | 108 € | 1 | 1.000 | Nein | kleine Teams und Gründer:innen |
| Marketing Hub | Professional | 880 € | 9.504 € | 3 | 2.000 | Ja (2.930 €) | wachsende Unternehmen |
| Marketing Hub | Enterprise | 3.300 € | – | 5 | 10.000 | Ja (6.830 €) | große Organisationen |
| Sales Hub | Starter | 15 € / Lizenz | 108 € | 1 | – | Nein | Vertriebseinsteiger:innen |
| Sales Hub | Professional | 100 € / Lizenz | 1.080 € | 1 | – | Ja (1.470 €) | professionelle Sales-Teams |
| Sales Hub | Enterprise | 150 € / Lizenz | – | 1 | – | Ja (3.420 €) | skalierende Vertriebsorganisationen |
| Service Hub | Starter | 15 € / Lizenz | 108 € | 1 | – | Nein | Kundenservice-Teams im Aufbau |
| Service Hub | Professional | 100 € / Lizenz | 1.080 € | 1 | – | Ja (1.470 €) | wachsender Kundenservice |
| Service Hub | Enterprise | 150 € / Lizenz | – | 1 | – | Ja (3.420 €) | komplexe Kundenservice-Organisationen |
| Content Hub | Starter | 15 € / Lizenz | 108 € | 1 | – | Nein | Content Marketer:innen |
| Content Hub | Professional | 490 € | 5.292 € | 3 | – | Nein | professionelle Content-Teams |
| Content Hub | Enterprise | 1.470 € | – | 5 | – | Nein | Medien-Unternehmen und Marken |
| Data Hub | Starter | 15 € / Lizenz | 108 € | 1 | – | Nein | Einsteiger:innen ins Daten-Management |
| Data Hub | Professional | 790 € | 8.532 € | 1 | – | Nein | Ops-Manager und Automation |
| Data Hub | Enterprise | 1.960 € | – | 1 | – | Nein | Data-Governance |
| Commerce Hub | Professional | 57 € / Lizenz | 576 € | 1 | – | Nein | B2B-Sales mit Zahlungen |
| Commerce Hub | Enterprise | 84 € / Lizenz | – | 1 | – | Nein | komplexe Abrechnungen |
HubSpot-Lizenzmodelle im Überblick
Je nach Unternehmensgröße und Funktionsbedarf bietet HubSpot drei zentrale Tarife:
- Starter: günstiger Einstieg mit Basisfunktionen, ohne HubSpot-Branding und mit ersten Automatisierungen
- Professional: für wachsende Unternehmen mit Workflows, individuellen Reports und KI-Funktionen
- Enterprise: maximale Kontrolle mit Sandbox, erweiterten Berechtigungen und hohen API-Limits
Die sechs HubSpot-Hubs
- Marketing Hub: Umwandlung von Besucher:innen in Leads mit einem Preismodell basierend auf der Anzahl der Marketing-Kontakte
- Sales Hub: Vertrieb mit Deal-Pipelines und E-Mail-Sequenzen
- Service Hub: effiziente Kundenbetreuung mit Tickets, Wissensdatenbank und Feedback-Tools
- Content Hub (ehemals CMS Hub): Erstellung und Verwaltung von Websites, Landing Pages und Blogs inklusive KI-Unterstützung
- Data Hub (ehemals Operations Hub): Synchronisation von Apps, Datenbereinigung und Automatisierung von Prozessen
- Commerce Hub: B2B-Zahlungen und Rechnungsstellung direkt im CRM
Zusätzliche HubSpot-Kosten, die oft übersehen werden
Wenn Du planst, eine professionelle CRM-Software einzuführen, solltest Du die Gesamtkosten im Blick behalten.
| Kostenart | relevante Tarifart | Beschreibung |
| Marketing-Kontakte | Marketing Hub (alle Tarife) | Zusätzliche Kontakte werden in Blöcken, etwa von 1000 oder 5000, verkauft. Die Kosten steigen automatisch, wenn Du das Limit überschreitest. |
| Pflicht-Onboarding | Professional, Enterprise | Du zahlst eine einmalige Gebühr – für Marketing Pro beispielsweise ca. 2.930 € – um sicherzustellen, dass Dein Portal korrekt eingerichtet wird. |
| Zusatz-Benutzer:innen (Lizenzen) | alle Tarife | Wenn Du mehr Basislizenzen benötigst, als im Paket enthalten sind, fallen monatliche Kosten pro Nutzer:in an. |
| Add-ons und Limits | alle Tarife | Erweiterungen für API-Limits, dedizierte IP-Adressen oder zusätzliche Berichts-Dashboards kosten extra. |
Kosten für Kontakte (Contact-based pricing)
Im Marketing Hub zahlst Du für Kontakte, die von Dir aktiv Marketing-E-Mails oder Anzeigen erhalten. Dabei kannst Du bis zu 15 Millionen „Nicht-Marketing-Kontakte“ kostenlos speichern. Sobald Du Dein Limit an Marketing-Kontakten überschreitest, stuft HubSpot Dich automatisch in die nächste Preisstufe hoch.
Pflicht-Onboarding und Einrichtungsgebühren
Für die Professional- und Enterprise-Versionen verlangt HubSpot eine obligatorische Onboarding-Gebühr. Diese liegt je nach Hub zwischen 1.500 € und 7.000 €. Du kannst diese Gebühr zum Teil reduzieren, wenn Du mit einem zertifizierten HubSpot-Partner zusammenarbeitest, der das Onboarding übernimmt.
Zusatzlizenzen
In dem neuen Preismodell benötigst Du für jede:n Nutzer:in mit Schreibrechten eine kostenpflichtige Basislizenz. Für reine Lesezugriffe gibt es kostenlose View-Only-Lizenzen.
Add-ons und Integrationen
Neben den Lizenzen können HubSpot-Kosten auch durch technische Erweiterungen und die Anbindung von Drittanbieter-Software entstehen. Viele Unternehmen unterschätzen, dass die Standardlimits für wachsende IT-Infrastrukturen oft nicht ausreichen.
HubSpot-Preise für KMU – lohnt sich die Investition?
Abwägung von Kosten und Nutzen
HubSpot lohnt sich, wenn die Automatisierung große Zeitersparnis mit sich bringt. Verbringt Dein Team wöchentlich mehrere Stunden mit manueller Datenpflege, amortisiert sich ein Professional-Tarif schnell. Für Einzelunternehmer:innen oder Kleingewerbe reicht oft der Starter-Tarif.
Budgetgrenzen: Ab welchem Preis wird es zu teuer?
Besonders bei Marketing Hub, Content Hub und Data Hub ist Vorsicht geboten, denn der Preissprung von Starter auf Professional ist gewaltig. Für Unternehmer:innen, die keine erweiterten Funktionen benötigen, ist der Professional-Tarif oft überdimensioniert.
Fehler vermeiden: Typische Stolperfallen
Ein häufiger Stolperstein ist der Import ungeprüfter Kontaktlisten, da diese teure Kontaktlimits sprengen können. Unterschätze zudem nicht die obligatorischen Onboarding-Gebühren für Pro-Tarife. Ein weiterer Fehler sind zu viele kostenpflichtige Basislizenzen, obwohl kostenlose View-Only-Lizenzen für viele Teammitglieder oft ausreichen.
KI-Buchhaltung entdeckenHubSpot-Preise im Vergleich zu Alternativen
| Tool | Preisniveau | Vorteile |
| HubSpot | 0–4.610 € | All-in-One Plattform, wächst mit dem Unternehmen, extrem benutzerfreundlich |
| Salesforce | 0–3.250 € | maximale Anpassbarkeit für Konzerne, aber hohe Implementierungskosten und steile Lernkurve |
| Pipedrive | 14 $–79 $ | starker Fokus auf Vertriebsprozesse, günstiger Einstieg, aber weniger Marketing-Funktionen |
| ActiveCampaign | 15 €–145 € | stark im E-Mail-Marketing und Automatisierung, oft günstiger als Marketing Hub Professional |
Verträge und rechtliche Hinweise für HubSpot-Kosten in Deutschland
Professional- und Enterprise-Verträge laufen in der Regel über zwölf Monate. Auch wenn Du monatlich zahlst, bist Du vertraglich an die Jahreslaufzeit gebunden. Eine vorzeitige Kündigung befreit Dich daher nicht von der Zahlungspflicht für die verbleibende Vertragsdauer.
Die Verträge verlängern sich automatisch, wenn Du die Verlängerung nicht rechtzeitig deaktivierst. Die Kündigung muss immer bis zum jeweiligen Verlängerungsdatum erfolgen.
In Bezug auf Datenschutz stellt HubSpot Funktionen zur Verfügung, die eine DSGVO-konforme Nutzung unterstützen, etwa durch Cookie-Banner oder ein Double-Opt-in-Verfahren. Zudem werden Daten auf Servern innerhalb der EU gehostet.
Mehr über Finom erfahrenHubSpot-Kosten effektiv senken: Praktische Tipps für Unternehmen
Unternehmen können ihre HubSpot-Kosten durch strategische Planung reduzieren. Oft ist die HubSpot-Plattform als Bundle beispielsweise preiswerter als der Einzelkauf verschiedener Hubs.
Ein entscheidender Hebel ist auch das aktive Kontaktmanagement: Setze inaktive Datensätze konsequent auf „Nicht-Marketing“, um unnötige Gebühren zu vermeiden.
Auch bei der Zahlungsweise lässt sich sparen, da eine jährliche Vorauszahlung meist rund 10 % Rabatt auf den Listenpreis sichert.
Zuletzt lohnt sich die Zusammenarbeit mit zertifizierten HubSpot-Partnern, die oft bessere Bedingungen aushandeln oder die Onboarding-Gebühr reduzieren können.
Lohnt sich der Preis für HubSpot 2026? – Vorteile und Nachteile
Vorteile
- All-in-One Plattform: Du sparst Dir Schnittstellen-Chaos. Marketing, Sales und Service arbeiten mit einer Datenbank.
- Skalierbar: Du kannst klein mit dem Starter-Tarif beginnen und nahtlos upgraden.
- Integrierte Analyse-Tools: Du siehst genau, welcher Euro im Marketing welchen Umsatz im Vertrieb gebracht hat.
- Breeze AI: Die neuen KI-Funktionen mit Copilot und Agents sind tief integriert und steigern die Effizienz.
- Cloud-basiert: Es ist keine Installation oder Server-Wartung nötig. Du kannst überall ohne zusätzlichen IT-Aufwand arbeiten.
- Kundenservice und Community: Der offizielle Kundenservice, die HubSpot Academy und eine große Community helfen schnell weiter.
Nachteile
- Kontaktbasierte Preisstruktur: Große Datenbanken werden schnell sehr teuer.
- Zusatzkosten: Onboarding, Reporting-Add-ons und API-Erweiterungen treiben den Preis in die Höhe.
- Jahresbindung: Pro- und Enterprise-Tarife sind bei Personalabbau oder Tool-Wechsel unflexibel.
- Für kleine Teams teils zu umfangreich: Die Funktionsvielfalt kann anfangs überwältigend sein und Einarbeitung erfordern.
FAQ
Ist das HubSpot-CRM wirklich kostenlos?
Ja, das Grund-CRM ist dauerhaft kostenlos. Es fehlen jedoch Automatisierungen und erweiterte Berichte. Außerdem bleibt das HubSpot-Branding sichtbar.
Gibt es eine kostenlose Testphase?
Ja, für Professional- und Enterprise-Funktionen steht in der Regel eine 14-tägige Testversion zur Verfügung.
Was kostet die Einführung durch eine Agentur?
Ein Basis-Setup liegt meist zwischen 1.500 € und 7.000 €. Komplexe Implementierungen können bis zu 50.000 € kosten.
Gibt es Rabatte für Start-ups oder Non-Profits?
Ja. Start-ups erhalten über Partner bis zu 90 % Rabatt im ersten Jahr. Non-Profits profitieren dauerhaft von 40 % Nachlass.
Kann man monatlich kündigen?
Starter-Tarife sind monatlich kündbar. Professional- und Enterprise-Verträge haben fast immer eine bindende Jahreslaufzeit.
Welche Kosten kommen unerwartet dazu?
Am häufigsten unterschätzt werden Kosten für zusätzliche Marketing-Kontakte sowie die verpflichtenden Onboarding-Gebühren für höhere Tarife.
Für welche Unternehmen lohnt sich der HubSpot-Preis wirklich?
Er lohnt sich insbesondere für Unternehmen, bei denen Marketing und Vertrieb eng verzahnt sind und die durch Digitalisierung effizient skalieren wollen.
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