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Finom und Firma.de: Geschäftskonto für Gründerinnen und Gründer in Deutschland schon vor der Handelsregistereintragung

Finom und Firma.de: Geschäftskonto für Gründerinnen und Gründer in Deutschland schon vor der Handelsregistereintragung

  • Wer eine GmbH oder UG gründet, kann die Gründung über Firma.de abwickeln und ein Finom-Geschäftskonto bereits auf Basis der notariell beurkundeten Gründungsunterlagen eröffnen. 
  • Das spart bis zu sieben Wochen Wartezeit. Wer einen kostenpflichtigen Finom-Tarif abschließt, erhält bis zu 200 Euro Rabatt auf sein Firma.de-Gründungspaket.

AMSTERDAM / BERLIN, 24. September 2026 – Finom, die europäische Finanzplattform für Unternehmerinnen und Unternehmer mit mehr als 300.000 Geschäftskunden, und firma.de, der deutsche Gründungspionier und Teil von Openlaw, geben ihre Partnerschaft für Gründer*innen einer GmbH oder UG in Deutschland bekannt. Unternehmensgründung und Kontoeröffnung werden damit zu einem durchgängigen Prozess statt zwei getrennter Abläufe, die nicht ineinandergreifen.

Die Partnerschaft im Überblick

  • Was sie ist: ein durchgängiger Weg von der Unternehmensgründung bis zum eingezahlten deutschen Geschäftskonto für alle, die eine GmbH oder UG (haftungsbeschränkt) gründen.
  • Was Firma.de übernimmt: die Gründung selbst, also die Erfassung der Unternehmens- und Gesellschafterdaten, die Dokumente und den Notartermin.
  • Was Finom übernimmt: die Eröffnung des Geschäftskontos auf Basis der notariell beurkundeten Gründungsunterlagen noch vor der Handelsregistereintragung, die Bereitstellung des exakten Verwendungszwecks für die Stammeinlage, den der Notar verlangt, sowie die Ausstellung der Einzahlungsbestätigung.
  • Das Angebot: Wer ein Firma.de-Gründungspaket bucht und anschließend einen Finom-Tarif abschließt, erhält 150 Euro im Basic-Tarif oder 200 Euro in den Tarifen Basic, Smart, Pro und Grow zurück – finanziert von Firma.de.
  • Verfügbarkeit: in Deutschland ab dem 24. September 2026. Weitere Informationen hier: https://finom.co/de-de/landing/firma-customer-offer

Warum Gründungen ins Stocken geraten

Nach deutschem Recht kann eine Gesellschaft erst dann ins Handelsregister eingetragen werden, wenn mindestens die Hälfte des gesetzlichen Mindeststammkapitals auf einem Konto eingezahlt ist – bei einer GmbH also mindestens 12.500 Euro der vorgeschriebenen 25.000 Euro. Bis diese Einzahlung bestätigt ist, gilt das Unternehmen als GmbH in Gründung. Es kann Verträge abschließen und haftet, kann aber nicht ins Handelsregister eingetragen werden.

Daraus entsteht ein Teufelskreis. Der Notar braucht für die Anmeldung einen Einzahlungsnachweis. Für die Einzahlung braucht es ein Konto. Und genau dieses Konto ist für ein Unternehmen, das offiziell noch gar nicht existiert, oft besonders schwer zu bekommen. Verlangt wird ein Handelsregisterauszug, den es erst nach der Einzahlung geben kann. Gründerinnen und Gründer, mit denen Finom in diesem Sommer gesprochen hat, schilderten immer wieder dasselbe Muster. Ein wochenlanges Hin und Her zwischen Steuerberatung, Notar und Kontoanbieter, mehrere Tausend Euro Vorabkosten ohne klare Gesamtsumme und bereits unterschriebene Kundenverträge, die unbezahlt blieben, weil das Unternehmen kein funktionierendes Konto hatte.

Die Partnerschaft soll diesen Kreislauf durchbrechen. Gründerinnen und Gründer eröffnen ein Finom-Geschäftskonto auf Basis ihrer notariell beurkundeten Gründungsunterlagen, erhalten den Verwendungszweck, den der Notar benötigt, überweisen das Stammkapital und laden die Einzahlungsbestätigung herunter – in der Regel noch am selben Tag. Seit Januar 2025 haben mehr als 11.000 Unternehmen in Deutschland genau diesen Weg genutzt, und rund 55 Prozent von ihnen erhielten ihre erste Zahlung noch am Tag der Kontoeröffnung – denn die Stammeinlage duldet keinen Aufschub.

Egal wo man startet – am Ende steht ein Unternehmen

Wer seine Gründung bei Finom beginnt, wird für die Gründungsformalitäten an Firma.de weitergeleitet; wer bei Firma.de startet, wird für das Konto an Finom verwiesen. Die Einzahlungsbestätigung geht innerhalb desselben Prozesses von Finom an den Notar – ohne zweiten Antrag und ohne erneutes Hochladen von Dokumenten.

„Eine Unternehmensgründung ist ein großer Moment – aber oft auch ein verwirrender und teurer, gerade in Deutschland, wo die Gründung eines neuen Unternehmens normalerweise sieben Wochen dauert", sagt Anna Mitchell, Head of New Bets Product bei Finom. „Das halten wir nicht für richtig. Ein eigenes Unternehmen zu starten, sollte etwas Aufregendes sein. Deshalb helfen wir gemeinsam mit Firma.de mehr Unternehmerinnen und Unternehmern, schneller loszulegen."

Wer heute in Deutschland gründet

Nach Angaben von Openlaw, der Muttergesellschaft von Firma.de, kamen 41 Prozent der Gründerinnen und Gründer, die das Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten betreut hat, aus dem Ausland; 89 Prozent von ihnen lebten bereits in Deutschland. Die häufigsten Herkunftsländer außerhalb Deutschlands waren Indien, Großbritannien, die Türkei, China und Österreich. Die GmbH war die mit Abstand häufigste Rechtsform, gefolgt von der UG. Die drei häufigsten Branchen waren IT und Software, Handel und E-Commerce sowie klassische Dienstleistungen. Die deutlichste Veränderung: Der Anteil KI-bezogener Unternehmen an den Gründungen im Bereich IT und Software stieg von 8 auf 32,6 Prozent – eine Vervierfachung.

Was sich für Gründerinnen und Gründer ändert

Die Partnerschaft richtet sich an alle, die ihre Gründung bis zum Notartermin vollständig digital abwickeln lassen möchten. Wer die einzelnen Schritte lieber selbst geht, kann wie bisher direkt bei Finom ein Konto auf Basis der Gründungsunterlagen eröffnen.

„firma.de gründet seit mehr als zehn Jahren Unternehmen, und der Notartermin ist selten die eigentliche Hürde. Die Wochen danach sind es. Gründer*innen haben unterschriebene Dokumente, aber kein Konto für das Stammkapital, und die ersten Kundenaufträge bleiben liegen. Mit Finom steht das Konto in der Regel noch am selben Tag, und die Gesellschaft geht direkt zur Eintragung ins Handelsregister", sagt Alexander Sporenberg, CEO von Openlaw, dem Mutterunternehmen von firma.de.

Über Finom

Finom ist die All-in-one-Finanzplattform für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie KMU in Europa und bietet Geschäftskonten, Zahlungen in mehreren Währungen, Karten, Buchhaltung, Rechnungsstellung und Ausgabenmanagement. Das Unternehmen mit Hauptsitz in den Niederlanden betreut mehr als 300.000 Unternehmen in ganz Europa, verfügt über eine E-Geld-Lizenz der De Nederlandsche Bank (DNB) und ist offizieller Visa-Kartenpartner. Im Juni 2025 schloss Finom eine Series-C-Finanzierungsrunde über 115 Millionen Euro ab; die Gesamtfinanzierung beläuft sich damit auf mehr als 300 Millionen Euro. Mehr unter finom.co.