Wenn Du Dein Unternehmen im Internet präsentieren möchtest, musst Du früher oder später eine Website erstellen. In diesem Artikel erfährst Du mehr über die Methoden der Erstellung einer Website, Kosten, Design, rechtliche Fragen, SEO, Marketing und vieles mehr.

Inhalt

Warum sollte man eine Website erstellen? Die wichtigsten Gründe

Eine Website ist eines der Schlüsselelemente einer erfolgreichen Geschäftsstrategie und ein Bindeglied zwischen einem Unternehmen und seinen Kund:innen. Man könnte sagen, sie ist die Visitenkarte und das Gesicht Deiner Marke. Sie bietet zahlreiche Möglichkeiten, neue und alte Kund:innen zu informieren, zu begeistern, anzuziehen und mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

Eine Unternehmenswebsite hat mehrere entscheidende Vorteile, die dazu beitragen, die Geschäftsziele zu erreichen:

  • Alle Informationen an einem Ort. Auf der Website kannst Du Dein Unternehmen so vorteilhaft wie möglich präsentieren - es gibt keine Einschränkungen. Du kannst von der Markenmission, den Waren und ihrer Produktion, Dienstleistungen, Zahlungsmethoden und der Lieferung erzählen. Wenn Du auf Deiner Website alle Informationen bereitstellen, die Deine Kund:innen interessieren könnten, müssen diese nicht anderswo nach zusätzlichen Informationen suchen und bleiben Dir eher treu.
  • Gestaltung des Unternehmens-Images. Der Text auf den Seiten der Website, die Fotos und Produktbeschreibungen, das Layout und die Farbgestaltung spiegeln das Ethos und die Werte des Unternehmens wider. Beispielsweise werden häufig dezente Farben verwendet, um hochwertige Produkte zu bewerben. Um ein Gemeinschaftsgefühl unter den Kund:innen zu schaffen, kann ein Unternehmen auch deren Fotos und Geschichten auf der Website veröffentlichen.
  • Kommunikation mit Partnern und Kund:innen. Mit einer Website gibst Du Partner:innen und Kund:innen die Möglichkeit, eigenständig und über den gewünschten Kontaktweg mit Dir zu kommunizieren. Du kannst zum Beispiel eine Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse, Links zu Messengern und sozialen Netzwerken oder einen Chatbot auf der Website bereitstellen. Eine weitere Möglichkeit ist die Einrichtung eines Feedback-Formulars. In diesem Formular können die Kund:innen ihr Anliegen direkt an Dich weitergeben und bei Bedarf ihre Telefonnummer hinterlassen. 
  • Wirksame Werbung. Eine Website bietet verschiedene Möglichkeiten, ein Unternehmen zu bewerben. Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist eine davon. Eine Webressource wird dabei durch die Verwendung bestimmter Wörter und Suchbegriffe auf die ersten Positionen in der Suche befördert. Eine weitere Möglichkeit, über eine Website zu werben, ist kontextbezogene Werbung.
  • Klare Analytik. Eine Website ermöglicht einem Unternehmen, eine Vielzahl von Informationen über seine Kund:innen zu sammeln: vom sozialen Status bis zur Verweildauer und den Aktivitäten auf einer bestimmten Seite. Mit diesen Daten kannst Du Dir ein klareres Bild von Deinem Publikum machen, um Dein Produkt auf Deine Bedürfnisse zuzuschneiden.

Eigene Website vs. Social-Media-Präsenz

Wenn es um die Wahl einer Werbeplattform geht, stehen viele Experten und Unternehmer vor einem Dilemma: eine Website erstellen oder auf soziale Medien setzen? Ein Vergleich zwischen einer Website und sozialen Medien hilft zu verstehen, wie sich diese beiden Optionen gegenseitig ergänzen können und welche Vorteile sie mit sich bringen.

 WebsiteSocial Media
Zweck und Rolle bei der Werbung

Hauptziel: Bereitstellung umfassender Informationen über Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen 

Rolle im Marketing: Auf einer Website können vollständige Produkt- oder Dienstleistungsbeschreibungen und Kataloge, Bewertungen und Blogs veröffentlicht werden.

Hauptziel: Erregung von Aufmerksamkeit und Aufbau von Kundenbindung und -treue

Rolle im Marketing: Soziale Medien ziehen Besucher:innen auf eine Website und schaffen Markenbewusstsein. 

Kontrolle des InhaltsDu hast die volle Kontrolle über Inhalt und Struktur. Du kannst Seiten jederzeit aktualisieren, neue Abschnitte hinzufügen und die Website für Suchmaschinen optimieren.Du kannst die Algorithmen, die regeln, wie, wann und wem Deine Inhalte angezeigt werden, nicht kontrollieren.
SEO und Suchmaschinen-SichtbarkeitDie Seite kann in Suchmaschinen (SEO) beworben werden und durch Keywords organischen Traffic anziehen.Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken haben eine kurzfristige Wirkung und erscheinen nicht in den Suchergebnissen.
Vertrauen und ProfessionalitätEine Website schafft Vertrauen und beweist die Professionalität eines Unternehmens. Dies ist besonders bei Produkten oder Dienstleistungen mit einem hohen Preis wichtig.Soziale Netzwerke stärken das Vertrauen und helfen, mit Kund:innen zu interagieren. Ohne eine Website kann ein Unternehmen jedoch unprofessionell wirken.
Analytik und KundendatenDu kannst die Websitedaten analysieren und so das Verhalten der Nutzer:innen verfolgen, beispielsweise woher sie kommen, wie viel Zeit sie verbringen und welche Seiten sie besuchen.Soziale Netzwerke bieten Analysen an, diese beziehen sich aber nur auf plattforminterne Daten.

Für Unternehmer:innen ist es hilfreich, die Unterschiede zwischen einer Website und den sozialen Medien zu verstehen, um Ressourcen sinnvoll zuzuweisen, unausgewogene Entscheidungen zu vermeiden und eine solide Online-Strategie zu entwickeln.

Wichtige Begriffe

Hier sind die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit der Website-Erstellung erklärt:

  • Website: Eine Website besteht aus mehreren Webseiten, die unter der gleichen Domain erreichbar sind. Sie kann Informationen, Bilder, Videos und andere Medien enthalten und dient oft einem bestimmten Zweck, beispielsweise der Bereitstellung von Informationen oder dem Verkauf von Produkten.
  • Webseite: Eine Webseite ist ein einzelner Abschnitt einer Website und über eine eigene URL (Uniform Resource Locator) erreichbar. Sie kann Text, Bilder, Videos und Links zu anderen Webseiten enthalten.
  • Homepage: Die Homepage ist die Startseite einer Website, die normalerweise als erstes angezeigt wird, wenn man die Domain eingibt. Sie dient oft als Übersicht und Navigation zu den weiteren Inhalten der Website.
  • Domain: Eine Domain ist die Adresse einer Website im Internet, beispielsweise www.beispiel.de. Sie besteht aus einem Namen und einer Endung wie .de oder .com und wird verwendet, um eine Website zu identifizieren und darauf zuzugreifen.
  • CMS (Content Management System): Ein CMS ist eine Software, die es Nutzer:innen auch ohne tiefgehende technische Kenntnisse ermöglicht, Inhalte einer Website einfach zu erstellen, zu bearbeiten und zu verwalten. Beispiele für CMS sind WordPress, Joomla und Drupal.
  • Hosting: Der Begriff Hosting bezieht sich auf den Dienst, der eine Website im Internet zugänglich macht. Anbieter von Webhosting stellen Server zur Verfügung, auf denen die Dateien und Daten einer Website gespeichert werden, damit sie von Nutzer:innen aufgerufen werden kann.

Diese Begriffe sind grundlegend für das Verständnis der Funktionsweise von Websites und deren Erstellung.

Website erstellen: Die wichtigsten Schritte im Überblick 

Um erfolgreich eine Website zu erstellen, sind mehrere grundlegende Schritte erforderlich:

  1. Methode zur Website-Erstellung wählen. Hierbei können verschiedene Ansätze in Betracht gezogen werden, zum Beispiel Content-Management-Systeme wie WordPress, Website-Bauer wie Wix oder Squarespace oder eine individuelle Programmierung. Die Wahl richtet sich nach den jeweiligen Anforderungen und dem gewünschten Grad der Anpassung.
  2. Domain registrieren. Die Wahl des Domainnamens sollte strategisch getroffen werden, da sie einen erheblichen Einfluss auf die Markenidentität und die Auffindbarkeit in Suchmaschinen hat. Es ist ratsam, eine Domain zu wählen, die leicht zu merken und relevant für den Inhalt der Website ist.
  3. Webhosting auswählen. Hierbei sollte auf Faktoren wie Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit, Kundenservice und Kosten geachtet werden. Es gibt viele Webhosting-Anbieter, und die Wahl eines qualitativ hochwertigen Hostings ist entscheidend für die Leistung der Website. 
  4. SSL-Zertifikat einrichten. Ein SSL-Zertifikat sorgt dafür, dass die Daten zwischen Deiner Website und den Besucher:innen sicher übertragen werden. Dies ist besonders wichtig, wenn Du persönliche Daten sammelst oder Verkäufe über die Website abwickelst. Viele Hosting-Anbieter bieten kostenlose SSL-Zertifikate an.
  5. Website-Design und UX optimieren. Erstelle ein einzigartiges Design, das Deine Marke und die Ziele Deiner Website widerspiegelt. Web-Designer entwickeln grafische Elemente, Logos und Icons und können bei der Auswahl von Farbpaletten und Schriftarten helfen. Ein wichtiger Aspekt dieser Phase ist die Erstellung von Seiten- und Benutzeroberflächen-Mockups, um das Aussehen der Website zu visualisieren und zu bewerten.
  6. SEO-Inhalte erstellen. Die nächsten Phasen der Website-Entwicklung sind die grundlegende Optimierung und die inhaltliche Arbeit. In dieser Phase ist es auch möglich, eine grundlegende SEO-Optimierung durchzuführen. Dazu gehören die Gewichtsverteilung der Seiten, das Hinzufügen und Optimieren von Bildern und das Ausfüllen von Metadaten. Nachdem alle Arbeiten am Code abgeschlossen sind, werden die Seiten mit Inhalt gefüllt. Hierfür wird zunächst ein Inhaltsplan erstellt, dann werden die Texte und Autoreninhalte hochgeladen. Je nach den Besonderheiten der Website wird spezifischen Medieninhalten Aufmerksamkeit gewidmet. Dazu gehören unter anderem Grafiken, Tabellen oder Videos.
  7. Rechtliche Anforderungen prüfen. Dazu gehören das Impressum, die Datenschutzerklärung und gegebenenfalls die Einhaltung von regulativen Vorgaben wie der DSGVO, die sicherstellt, dass die Daten der Nutzer:innen geschützt sind.
  8. Website veröffentlichen und vermarkten. Nach der gründlichen Überprüfung und dem Testen aller Funktionen kann die Website online gehen. Auch die Vermarktung der Seite sollte nicht vernachlässigt werden. Dabei können verschiedene Strategien zum Einsatz kommen, beispielsweise Social-Media-Marketing, Suchmaschinenwerbung und Content-Marketing. Sie erhöhen die Sichtbarkeit der Website und ziehen Besucher:innen an.

Methode zur Website-Erstellung wählen: CMS, Baukasten oder Agentur?

Bei der Wahl der geeigneten Methode zur Erstellung einer Webseite stellt sich oft die Frage, ob man auf ein Content Management System (CMS), einen Homepage-Baukasten oder professionelle Unterstützung zurückgreifen oder die Website selbst erstellen sollte. Jede dieser Methoden hat eigene Vor- und Nachteile, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten.

Homepage-Baukasten

Ein Website-Baukasten wie IONOS, Wix oder Jimdo ist ein Online-Service, mit dem Du Web-Ressourcen ohne Designer und Programmierer erstellen kannst.

Diese Plattformen zeichnen sich durch einfache Drag-and-Drop-Oberflächen aus, welche auch denjenigen ohne technische Kenntnisse die Website-Erstellung ermöglichen. Die Benutzer:innen nutzen dabei eine Reihe von Werkzeugen und Funktionen, können Elemente und Optionen auswählen und die notwendigen Einstellungen vornehmen.

Website-Baukasten können in zwei Typen unterteilt werden:

  • Universal. Geeignet für die Erstellung von Websites jeder Art. Sie bieten eine breite Palette von Funktionen und Fähigkeiten, sind aber eventuell schwierig zu meistern.
  • Spezialisiert. Für die Entwicklung von verschiedenen Websites wie Online-Shops, Blogs, Portfolios oder Landings. Sie sind einfacher zu bedienen, bieten aber eine begrenzte Anzahl von Funktionen.

Vorteile:

  • einfache Bedienung mit Drag-and-Drop, ideal für Anfänger ohne Programmierkenntnisse
  • Website-Erstellung in kurzer Zeit 
  • zahlreiche ansprechende Vorlagen, die leicht angepasst werden können
  • Hosting, Domain und Support oft bereits enthalten

Nachteile:

  • begrenzte Anpassungsmöglichkeiten 
  • eventuell Schwierigkeiten, spezifische Funktionen hinzuzufügen
  • Änderungen oder Einstellung der Dienstleistungen durch den Anbieter wirken sich auf die Website aus.

KI-gestützte Website-Erstellung

Die Anwendung von KI auf dem Gebiet der Webentwicklung eröffnet neue Horizonte. KI sind somit ein leistungsfähiges Werkzeug in den Händen von Webentwicklern, womit diese intuitivere und effizientere Websites erstellen können. Diese Technologie beschleunigt nicht nur den Entwicklungsprozess, sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten für Innovationen in den Bereichen Webdesign und Benutzererfahrung.

Vorteile:

  • Erstellung von ansprechenden Designs basierend auf Benutzerpräferenzen und Inhalten 
  • Erstellung von Websites innerhalb weniger Minuten 
  • oft leichte Anpassungen durch Benutzeroberflächen 

Nachteile:

  • eventuell generische, weniger einzigartige Designs
  • möglicherweise keine volle Kontrolle über alle Aspekte der Website

WordPress (CMS)

Die beliebteste Art, eine Website zu erstellen, sind derzeit CMS. Ein CMS (Content Management System) ist ein System für Website-Erstellung und -Management. Kurz gesagt handelt es sich um ein All-in-One-Programm für die Erstellung von Web-Ressourcen. Du kannst damit zwar auch eigenen Code verwenden, aber es ist nicht notwendig. Dank dieser Technologie kann jeder ganz einfach eine eigene Seite erstellen.

Vorteile:

  • Vielzahl von Themen und Plugins und dadurch nahezu unbegrenzte Anpassungsmöglichkeiten
  • umfangreiche Unterstützung durch eine große Benutzer- und Entwicklergemeinschaft
  • geeignet für kleinere Blogs bis hin zu großen Unternehmenswebsites

Nachteile:

  • einiger Grundkenntnisse in Webentwicklung und -design erforderlich
  • regelmäßige Updates von Plugins, Themes und Core nötig, um die Sicherheit zu gewährleisten

Website-Erstellung durch eine Agentur oder Freelancer

Die Beauftragung einer Agentur oder eines Freelancers ist eine weitere Option, die viele Vorteile bietet. Hier erhält man eine professionelle Lösung, die auf die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten ist. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn man keine Zeit oder Lust hat, sich selbst um die technische Umsetzung zu kümmern.

Vorteile:

  • maßgeschneiderte Websites, die den spezifischen Bedürfnissen entsprechen
  • Zeitersparnis aufgrund der Erstellung durch Experten 
  • höhere Qualität und möglicherweise bessere Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Nachteile:

  • meist die teuerste Option, insbesondere bei renommierten Agenturen
  • Schwierigkeit, nachträgliche Änderungen oder Updates an der Website vorzunehmen, insbesondere bei Abhängigkeit von der Verfügbarkeit des Erstellers

Website selbst programmieren

Es gibt auch die Möglichkeit, die Website selbst zu programmieren. So kannst Du ein einzigartiges Design und eine Funktionalität erstellen, die Deinen Bedürfnissen und Anforderungen entspricht. Dies ist besonders wichtig für Unternehmen, die sich von der Konkurrenz abheben und ihren Nutzer:innen etwas Neues und Originelles bieten wollen.

Wenn Du beispielsweise einen Online-Shop mit einzigartigen Funktionen wie personalisierten Empfehlungen oder eine Integration mit nicht standardmäßigen Zahlungssysteme erstellen möchtest, kannst Du diese Ideen von Grund auf selbst umsetzen.

Vorteile:

  • Anpassung jedes Details, vom Design bis zu den Funktionen
  • Erhalt wertvoller Programmierkenntnisse
  • keine Bindung an Dritte oder Plattformen

Nachteile:

  • Erfordernis umfangreicher Kenntnisse in Webentwicklung und -design
  • oft hoher Zeitaufwand

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jede Methode zur Website-Erstellung verschiedene Vor- und Nachteile mit sich bringt. Die Entscheidung hängt von den individuellen Bedürfnissen, dem Budget und den technischen Fähigkeiten der Nutzer:innen ab. Unternehmer sollten sorgfältig abwägen, welche Lösung am besten zu ihren Zielen und Ressourcen passt.

Domainregistrierung bei der Website-Erstellung: So triffst du die richtige Wahl

Die richtige Domain macht einen guten Eindruck auf Besucher:innen, ist leicht zu merken und erhöht den Wiedererkennungswert der Marke. Je einfacher der Domainname ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass er in eine Suche eingegeben wird, was bedeutet, dass Besucher:innen direkt auf Deine Website stoßen.

Einprägsamkeit ist ebenso wichtig: Eine Domain, die positiv assoziiert wird oder einen bestimmten Eindruck vermittelt, bleibt den Nutzer:innen im Gedächtnis. Vermeide komplizierte oder seltene Wörter und prüfe, ob die gewählte Domain für die Zielgruppe ansprechend ist.

Bei der Wahl des Domain-Namens solltest Du auch die Endung, die sogenannte Top-Level-Domain (TLD), in Betracht ziehen. Die gängige Endung .de ist ideal für Unternehmen, die ausschließlich in Deutschland tätig sind, während .com internationaler ist und oft von Unternehmen verwendet wird, die global agieren. Die TLD .io wird häufig von technikaffinen Unternehmen oder Start-ups gewählt und hat sich in diesen Kreisen zu einer beliebten Wahl entwickelt. Überlege also, welche TLD am besten zu Deinem Unternehmen passt und welche Erwartungen Deine Zielgruppe an die Domain hat.

Es gibt zahlreiche Anbieter für die Registrierung Deiner Domain. Beliebte Optionen sind IONOS, Namecheap und GoDaddy. IONOS ist für seine benutzerfreundliche Oberfläche und die Möglichkeit bekannt, die Domain gleichzeitig mit Hosting-Diensten zu erwerben, was den Gesamtprozess erleichtert.

Namecheap bietet eine breite Palette von Domain-Endungen und zeichnet sich durch faire Preise sowie einen hervorragenden Kundenservice aus. GoDaddy hingegen ist eine der größten Domain-Registrierungsstellen weltweit und bietet zahlreiche zusätzliche Dienstleistungen rund um Domains und Hosting an. Überprüfe die Preise, die Verfügbarkeit der gewünschten Domain und besondere Eigenschaften wie Datenschutzoptionen oder E-Mail-Dienste, bevor Du Dich für einen Anbieter entscheidest.

Checkliste für die Auswahl einer guten Domain

Um den Auswahlprozess zu vereinfachen, sind hier einige wichtige Punkte, die Du berücksichtigen solltest:

  1. Einprägsamkeit: Ist die Domain leicht zu merken?
  2. Länge: Ist die Domain kurz und prägnant?
  3. Wortwahl: Verwendet sie einfache, gängige Wörter?
  4. TLD: Ist die gewählte TLD passend für Deine Zielgruppe?
  5. Verfügbarkeit: Ist die Domain noch verfügbar?
  6. Markenschutz: Gibt es bereits ähnliche Marken oder Handelsnamen?
  7. Zukunftssicherheit: Ist die Domain flexibel genug für mögliche Erweiterungen Deines Angebots?

Webhosting: Anbieter und Optionen vergleichen 

Die Auswahl eines Hosting-Dienstes ist ein wichtiger Schritt bei der Erstellung einer Website. Es gibt verschiedene Arten von Hosting. Insbesondere für unerfahrene Webmaster und Websitebetreiber kann es schwierig sein, die richtige Art der Serververmietung zu wählen.

Häufige Optionen sind Shared Hosting, VPS (Virtual Private Server) und Cloud Hosting. Sie bieten jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile. Um eine informierte Entscheidung zu treffen, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen diesen Optionen zu verstehen.

  • Shared Hosting. Shared Hosting ist die häufigste und am meisten verfügbare Art von Hosting. Es bietet die Möglichkeit, Client-Dateien neben vielen anderen Clients auf einem physischen Server zu platzieren. Gemeinsam genutzte Server-Ressourcen sind Festplattenspeicher, CPU-Zeit, RAM und Bandbreite. Die gesamte Rechenleistung wird dabei zwischen den Standorten der verschiedenen Mieter geteilt. Shared Hosting ist die kostengünstigste Option und wird häufig von kleinen Unternehmen oder persönlichen Websites genutzt. 
  • VPS. Virtual Private Server (VPS) sind eine leistungsfähigere und flexiblere Art von Hosting. Dabei wird Deine Website auf einer der virtuellen Maschinen gehostet, die voneinander isoliert auf dem physischen Servers erstellt werden. Im Gegensatz zum Shared Hosting, bei dem alle Mieter dieselben Ressourcen erhalten, erhältst Du bei VPS eine garantierte Leistung: Es wird nicht nur Speicherplatz zugewiesen, sondern auch eine bestimmte Anzahl von Prozessorkernen und die Menge an RAM. VPS-Hosting ist ideal für Unternehmen, die mehr Kontrolle über ihre Serverumgebung benötigen, beispielsweise für spezifische Softwareinstallationen oder komplexere Anwendungen.
  • Cloud Hosting. Cloud-Hosting basiert auf einer Cloud-Infrastruktur. Das bedeutet, dass Deine Website in einer Cloud platziert wird, statt auf einem bestimmten Server gehostet zu werden. Eine Cloud ist ein Netzwerk von Servern, deren Ressourcen zusammengelegt werden. Der Cloud-Cluster funktioniert wie ein einziges System, was eine effizientere Ressourcennutzung ermöglicht und eine hohe Fehlertoleranz bietet. Fällt eines der Geräte aus, werden seine Funktionen sofort von den anderen übernommen, sodass Deine Website immer verfügbar ist. Diese Flexibilität macht Cloud Hosting zu einer ausgezeichneten Wahl für Unternehmen, die wachsen möchten oder Websites mit variablen Benutzerzahlen betreiben.

Worauf sollte man beim Webhosting achten?

  • Ladezeit: Schnelle Ladezeiten sind entscheidend für die Nutzererfahrung und SEO.
  • Serverstandort: Ein Serverstandort in der Nähe Deiner Zielgruppe kann die Ladezeiten verbessern und die Erfüllung der Datenschutzanforderungen erleichtern.
  • Kundenservice: Überprüfe, ob der Anbieter 24/7-Kundenservice bietet und welche Kontaktmöglichkeiten wie Chat, Telefon oder E-Mail verfügbar sind.
  • Sicherheitsfeatures: SSL-Zertifikate, regelmäßige Backups und DDoS-Schutz sind wichtig für die Sicherheit Deiner Webseite.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Vergleiche die Preise und die enthaltenen Leistungen, um sicherzustellen, dass Du das beste Angebot erhältst.

Vergleichstabelle der besten Hosting-Anbieter

Durch den Vergleich der genannten Anbieter und deren Angebote kannst Du die beste Wahl für Deine individuellen Bedürfnisse treffen.

Anbieter Art des HostingsPreis/MonatSpeicherplatzBandbreiteKundenserviceBesondere Merkmale
IONOSShared, VPS, Cloudab 1 €10 GBunbegrenzt24/7, Telefonkostenlose Domain, SSL-Zertifikat 
SiteGroundShared, Cloudab 3,99 €10 GB10 GB/Monat24/7, Chat exzellente Performance und Kundenservice
BluehostShared, VPSab 2,95 €50 GBunbegrenzt24/7, Telefonoffizielle WordPress-Empfehlung
HostEuropeShared, VPS ab 3,99 €100 GBunbegrenzt24/7deutscher Anbieter, Datenschutz
A2 HostingShared, VPS, Cloudab 2,99 €100 GBunbegrenzt24/7Turbo-Server für schnellere Ladezeiten

Insgesamt hängt die Wahl des richtigen Hosting-Typs von den spezifischen Bedürfnissen Deines Unternehmens und Deiner Website ab.

SSL-Zertifikat und Website-Sicherheit: So schützt Du Deine Internetseite

In einer Welt, in der Cyber-Bedrohungen allgegenwärtig sind, ist das Wissen um den Schutz Deiner Website keine Option mehr, sondern eine Priorität. Ein SSL-Zertifikat (Secure Sockets Layer) spielt eine entscheidende Rolle beim Schutz Deiner Internetseite und der Daten Deiner Nutzer:innen.

SSL-Zertifikate verschlüsseln die Verbindung zwischen dem Webserver und dem Browser, wodurch die Daten beim Austausch vor unbefugtem Zugriff geschützt sind. Das bedeutet, dass sensible Informationen wie Kreditkartendaten, Passwörter und andere persönliche Daten sicher übertragen werden.

Es gibt zwei Hauptmöglichkeiten, ein SSL-Zertifikat zu erhalten:

Kostenlose Optionen:

  • Let’s Encrypt: Eine beliebte kostenlose Zertifizierungsstelle, die SSL-Zertifikate unkompliziert bereitstellt. Ideal für kleine Websites oder Blogs.
  • Cloudflare: Bietet kostenlose SSL-Zertifikate und zusätzliche Sicherheitsfunktionen an.

Kostenpflichtige Optionen:

  • Kommerzielle Anbieter: Unternehmen wie DigiCert, Comodo oder GeoTrust bieten SSL-Zertifikate an, die zusätzliche Validierung und Unterstützung beinhalten. Diese sind oft teurer, bieten jedoch erweiterte Funktionen wie die Validierung der Unternehmensidentität.

Neben der Implementierung von SSL gibt es weitere wichtige Sicherheitsmaßnahmen, die Website-Betreiber in Betracht ziehen sollten. Firewalls sind eine der ersten Verteidigungslinien gegen Angriffe und unerwünschte Datenübertragungen. Sie helfen, riskante Anfragen zu blockieren und die Integrität der Webseite zu gewährleisten.

Darüber hinaus sind regelmäßige Backups unerlässlich, um sicherzustellen, dass Deine Daten im Falle eines Angriffs oder eines anderen unerwarteten Ereignisses wiederhergestellt werden können. Es ist ratsam, sowohl vollständige Backups als auch inkrementelle Backups in kurzen Abständen durchzuführen, um Datenverluste zu vermeiden.

Website-Design und UX: Die Grundlagen der Website-Erstellung

Webdesign und User Experience (UX) sind entscheidende Faktoren für den Erfolg einer Webseite. Eine durchdachte Gestaltung kann die Nutzerzufriedenheit erhöhen und die Conversion Rate steigern.

Folgende Grundlagen des guten Webdesigns solltest Du kennen:

  • Minimalismus. Weniger ist oft mehr. Ein minimalistisches Design nutzt Freiräume optimal aus und reduziert visuelle Ablenkungen. Ein minimalistisches Design fördert zudem schnelle Ladezeiten und sorgt dafür, dass die Seite nicht überladen wirkt.
  • Farbwahl. Farben spielen im Webdesign eine entscheidende Rolle. Sie beeinflussen die Stimmung und das Verhalten der Benutzer:innen. Die Farbpalette sollte gut durchdacht und harmonisch sein und zur Markenidentität passen. Es empfiehlt sich, nicht mehr als drei bis fünf Hauptfarben zu verwenden.
  • Typografie. Die Auswahl der richtigen Schriftarten ist entscheidend für die Lesbarkeit und den Gesamteindruck der Seite. Kombiniere Schriftarten, um Hierarchien in Texten zu schaffen – beispielsweise, indem Du eine Schriftart für Überschriften und eine für Fließtexte verwendest. Achte darauf, dass die Schriftgröße und der Zeilenabstand angenehm sind, um das Lesen zu erleichtern.

Mobile First und die Optimierung von Ladezeiten

In einer Welt, in der mobile Geräte immer mehr genutzt werden, sollten Websites mit einem "Mobile First"-Ansatz erstellt werden. Stelle sicher, dass die Website auf mobilen Geräten genauso gut aussieht wie auf Desktops. Beginne mit der mobilen Version und erweitere sie dann für größere Bildschirme.

Ladezeiten haben einen direkten Einfluss auf die Nutzererfahrung und die Suchmaschinenplatzierung. Verwende komprimierte Bildformate und reduziere die Anzahl der Elemente auf einer Seite, um die Ladezeiten zu verkürzen.

F-Muster und visuelle Hierarchie für eine bessere Nutzerführung

Die meisten Benutzer:innen scannen Webseiten in einem spezifischen Muster, das dem Buchstaben "F" ähnelt. Dieses Muster zeigt, dass die Benutzer:innen zuerst die obere linke Ecke der Seite betrachten, dann wandert ihr Blick zur Seite und schließlich vertikal nach unten. Nutze dieses Wissen, um wichtige Informationen und CTAs in diesen Bereichen zu platzieren.

Nutze größere und dicke Schriftarten für Überschriften, um Aufmerksamkeit auf sie zu lenken. Integriere außerdem visuelle Elemente, um wichtige Informationen hervorzuheben und die Nutzerführung zu unterstützen.

Internetseite erstellen: Inhalte und SEO

Für Suchmaschinen optimierte Inhalte sind ein Schlüsselfaktor für die erfolgreiche Förderung einer Website und ihrer Conversion Rate. Richtig entwickelte Inhalte tragen dazu bei, die Sichtbarkeit einer Website zu verbessern, mehr Besucher:innen anzuziehen und letztlich die Konversionsrate zu erhöhen.

Hier sind die wichtigsten Aspekte, die bei der Erstellung von Inhalten für eine Website zu beachten sind.

SEO-Strategie entwickeln

Um eine erfolgreiche SEO-Strategie zu entwickeln, solltest Du Dich zunächst mit der Untersuchung von Keywords und der Suchintention befassen:

  • Identifiziere relevante Keywords, die Dein Zielpublikum verwendet.
  • Analysiere, welche Absicht hinter den Suchanfragen steht (informativ, navigierend, transaktional).

Strukturierte Inhalte schreiben

Klar strukturierte Inhalte sind entscheidend für die Lesbarkeit und das Nutzererlebnis auf Deiner Website. Hier sind einige wichtige Punkte, die Du berücksichtigen solltest:

  • Verbesserung der Lesbarkeit: Verwende kurze Absätze, einfache Sprache und verständliche Sätze.
  • Verwendung von H-Tags: Nutze Überschriften in verschiedenen Abstufungen (H1, H2, H3), um Deine Inhalte klar zu gliedern.
  • Optimierung von Meta-Tags: Schreibe prägnante Titel und Beschreibungen, die das Haupt-Keyword enthalten.

On-Page-SEO

Deine On-Page-Optimierung ist ein weiterer wichtiger Aspekt Deiner SEO-Strategie:

  • Bild-Optimierung: Verwende Alt-Tags und komprimiere Bilder, um die Ladezeit zu verbessern.
  • Interne Verlinkung: Verlinke relevante Inhalte innerhalb Deiner Website, um die Benutzerführung zu verbessern und die Verweildauer zu erhöhen.

Technisches SEO

Technisches SEO befasst sich mit der technischen Infrastruktur Deiner Website, die die Sichtbarkeit in Suchmaschinen ebenfalls beeinflussen kann.

  • Ladezeit-Optimierung: Verwende Caching, minimiere HTTP-Anfragen und optimiere CSS/JS.
  • Mobile Optimierung: Stelle sicher, dass Deine Website responsiv ist, auf mobilen Geräten gut aussieht und einwandfrei funktioniert.

Empfohlene SEO-Tools

Für eine effektive Umsetzung Deiner SEO-Strategie können verschiedene Tools von großem Nutzen sein:

  • Sistrix. Ein umfassendes SEO-Tool, das Dir hilft, Deine Sichtbarkeit im Internet zu analysieren und Deine Konkurrenz zu überwachen.
  • Ahrefs. Ein weiteres leistungsstarkes Tool, das detaillierte Einblicke in Backlinks, Keyword-Recherchen und die gesamte Leistung Deiner Website bietet.
  • Google Analytics. Ein unverzichtbares Tool zur Analyse des Website-Traffics, das Dir hilft, Besucherzahlen, Verhaltensmuster und die Herkunft des Traffics zu verstehen. 

Mit einer klaren Strategie, gut strukturierten Inhalten und den richtigen Tools kannst Du die Sichtbarkeit Deiner Website erheblich steigern und damit den Erfolg Deines Unternehmens fördern.

Rechtliche Anforderungen für die Erstellung einer Website

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen, die online tätig sind, sind vielschichtig und erfordern ein gründliches Verständnis. Bei der Erstellung einer Website solltest Du folgendes beachten:

Impressum und Datenschutzerklärung

Jedes Unternehmen, das eine Website betreibt, ist gesetzlich verpflichtet, ein Impressum bereitzustellen. Das Impressum muss die Identität des Betreibers darstellen. Dazu gehören Informationen wie der vollständige Name des Unternehmens, die Rechtsform, die Anschrift, Kontaktmethoden wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie gegebenenfalls die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.

Die Datenschutzerklärung ist ein ebenso unverzichtbarer Bestandteil. Sie informiert die Nutzer:innen darüber, wie ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden, was gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) von zentraler Bedeutung ist. Hierzu sind Angaben über die Art der gesammelten Daten, den Zweck der Verarbeitung und die Rechte der Nutzer:innen erforderlich.

AGB und Haftungsausschluss 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind für viele Unternehmen unerlässlich, insbesondere wenn sie online Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Sie definieren die Rechte und Pflichten des Anbieters und der Kund:innen.

In den AGB sollten klare Regelungen zu Vertragsabschluss, Zahlungsbedingungen, Widerrufsrechten und Gewährleistung enthalten sein. Ein Haftungsausschluss kann helfen, Risiken zu mindern, indem er die geschäftlichen Verantwortlichkeiten des Unternehmens definiert, insbesondere in Bezug auf Inhalte, Empfehlungen oder Schäden.

Marken- und Urheberrecht

Marken- und Urheberrecht sind wichtige Bereiche, die Unternehmen kennen müssen. Marken können rechtlich geschützt werden, und es ist entscheidend sicherzustellen, dass keine Markenrechte Dritter verletzt werden.

Ebenso wichtig ist das Urheberrecht, insbesondere wenn eigenes oder fremdes geistiges Eigentum wie Texte, Bilder oder Designs auf der Website verwendet wird.

Barrierefreiheitspflicht ab 2025

Ab 2025 müssen Websites den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) entsprechen, um sicherzustellen, dass sie für Menschen mit Behinderungen zugänglich sind. Dies beinhaltet unter anderem die Verwendung von alternativen Texten für Bilder, die Sicherstellung der Tastaturbedienbarkeit und die klare Strukturierung von Inhalten.

Website erstellen: Letzte Überprüfung und Fehlervermeidung

Hier ist eine Checkliste mit den letzten Schritten, die Du vor dem Live-Gang Deiner Website durchführen solltest, um sicherzustellen, dass alles reibungslos funktioniert und keine Fehler auftreten:

1. Testphase:

Ladezeiten überprüfen: Stelle sicher, dass Deine Website schnell lädt. Verwende Tools wie Google PageSpeed Insights, um die Ladezeiten zu messen und gegebenenfalls Optimierungen vorzunehmen.

Mobile Ansicht prüfen: Teste die Darstellung Deiner Website auf verschiedenen mobilen Geräten und Bildschirmgrößen, um sicherzustellen, dass das Design responsiv und die Benutzerfreundlichkeit gewährleistet ist.

Navigation prüfen: Gehe alle Menüs und Links durch, um sicherzustellen, dass die Navigation intuitiv ist und alle Links funktionieren.

2. Google-Indexierung:

Sitemap einreichen: Erstelle eine XML-Sitemap und reiche sie bei Google ein, um Suchmaschinen zu helfen, Deine Website effizient zu durchsuchen.

Google Search Console nutzen: Melde Deine Website in der Google Search Console an, um die Indexierung zu überwachen und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.

3. Tracking-Tools einrichten:

Google Analytics: Erstelle ein Konto und füge den Tracking-Code zu Deiner Website hinzu, um Besucherstatistiken zu verfolgen. 

Google Search Console: Melde Deine Website an, um die Indexierung zu überwachen und Suchanfragen zu analysieren.

Andere Tools: Je nach Bedarf kannst Du weitere Tools wie Hotjar oder Matomo in Betracht ziehen.

4. Weitere wichtige Punkte:

Rechtskonformität prüfen: Stelle sicher, dass Deine Website alle rechtlichen Anforderungen erfüllt, beispielsweise im Hinblick auf Impressum, Datenschutz und Cookie-Richtlinie.

Backup erstellen: Fertige ein vollständiges Backup der Website an, bevor Du sie live schaltest, um im Notfall schnell reagieren zu können.

SEO-Optimierung: Überprüfe die On-Page-SEO-Elemente wie Meta-Tags, Alt-Texte für Bilder und Überschriftenstrukturen, um eine gute Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu gewährleisten.

Ein gut geplanter und getesteter Launch erhöht die Chancen auf einen erfolgreichen Start und ein langfristiges Wachstum Deiner Online-Präsenz.

Website erstellen: Welche Art von Website passt zu Dir?

Um herauszufinden, welche Art von Website zu Dir passt, solltest Du Dir überlegen, was Du mit der Website erreichen möchtest. Hier sind einige gängige Website-Arten und ihre Beschreibungen:

Website-TypBeschreibungGeeignet für
One-PagerEine einzelne, scrollbare Seite, die alle Informationen komprimiert darstelltKleine Unternehmen, Veranstaltungen, Portfolio-Präsentationen
Mehrseitige WebsiteMehrere Seiten, die unterschiedliche Inhalte und Funktionen bietenUnternehmen, Blogs, Online-Shops
Corporate WebsiteEine professionelle Website, die Informationen über ein Unternehmen, seine Dienstleistungen und Produkte bereitstelltGroßunternehmen, Organisationen
BlogPlattform für regelmäßige Beiträge, Artikel und persönliche MeinungenEinzelpersonen, Unternehmen, die Inhalte teilen möchten
PortfolioEine Website, die Arbeiten und Projekte präsentiertKünstler, Designer, Fotografen
Online-ShopEine Website, die den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen über das Internet ermöglichtEinzelhändler, Unternehmen, die Produkte online verkaufen

CMS-Alternativen

Bei der Erstellung Deiner Website können verschiedene Content-Management-Systeme (CMS) verwendet werden. Hier sind einige beliebte Optionen:

  • WordPress: Flexibel und benutzerfreundlich, ideal für Blogs und Unternehmenswebsites
  • Typo3: Leistungsstark und anpassbar, gut für größere Unternehmenswebsites
  • Joomla: Bietet eine gute Balance zwischen Benutzerfreundlichkeit und Anpassungsfähigkeit
  • Drupal: Sehr flexibel und sicher, ideal für komplexe Websites und Anwendungen

Die Wahl der richtigen Website-Art und des CMS hängt von Deinen spezifischen Bedürfnissen und Zielen ab. Überlege, welche Funktionen und Inhalte für Deine Zielgruppe am wichtigsten sind, und triff basierend darauf Deine Wahl.

Was kostet eine Website? Budgetplanung für die Website-Erstellung 

Die Kosten für die Erstellung und den Betrieb einer Website können je nach den spezifischen Anforderungen und dem Umfang des Projekts variieren:

  • Domain: Die Kosten für eine Domain liegen in der Regel zwischen 10 und 20 Euro pro Jahr, abhängig von der Domain-Endung (.de, .com, etc.) und dem Anbieter.
  • Hosting: Die Hosting-Kosten können stark variieren. Für einfache Webseiten beginnen die Preise bei etwa 5 bis 10 Euro pro Monat. Größere oder komplexere Webseiten, die mehr Ressourcen benötigen, können deutlich mehr kosten.
  • SSL-Zertifikat: Viele Hosting-Anbieter bieten kostenlose SSL-Zertifikate an. Für erweiterte SSL-Zertifikate können die Kosten zwischen 50 und 200 Euro pro Jahr liegen.
  • Webdesign: Die Kosten für das Webdesign hängen von der Komplexität und den Anforderungen der Website ab. Einfache Websites erhältst Du ab etwa 500 Euro beginnen, während maßgeschneiderte Designs mehrere tausend Euro kosten können.
  • SEO-Tools: Tools wie SEMrush, Ahrefs oder Moz kosten meist mindestens 100 Euro pro Monat. Kostenlose Alternativen sind ebenfalls verfügbar, bieten jedoch weniger Funktionen.

Preisvergleich: Baukasten vs. CMS vs. Agentur

Die Kosten für die Erstellung einer Website können auch abhängig von der gewählten Methode variieren. Hier sind die drei gängigsten Optionen im Vergleich:

  • Baukasten. Die Preise liegen in der Regel zwischen 5 und 30 Euro pro Monat, abhängig von den gewählten Funktionen und dem Speicherplatz. Diese Option ist ideal für kleine Projekte oder persönliche Websites.
  • CMS (Content Management System). Die Kosten können hier variieren: Hosting-Gebühren liegen oft zwischen 5 und 20 Euro pro Monat, während zusätzliche Themes und Plugins zusätzliche Kosten verursachen können. Insgesamt können die Kosten für eine CMS-Website zwischen 100 und 500 Euro pro Jahr liegen, unterscheiden sich jedoch je nach Umfang und Anforderungen.
  • Agentur. Die Beauftragung einer Webagentur ist die teuerste Option, bietet jedoch professionelle Unterstützung und maßgeschneiderte Lösungen. Die Preise für die Erstellung einer Website durch eine Agentur können von 1000 bis über 10.000 Euro reichen, abhängig von der Komplexität und den spezifischen Anforderungen des Projekts.

Tipps zum Sparen ohne Qualitätseinbußen

Hier sind einige Tipps, die Dir helfen können, bei der Erstellung einer Website Geld zu sparen:

  • Selbst machen: Wenn Du bereit bist, Zeit zu investieren, kannst Du mit einem CMS wie WordPress viel selbst erledigen.
  • Kostenlose Ressourcen nutzen: Es gibt viele kostenlose Themes und Plugins, die Du nutzen kannst.
  • Klein anfangen: Starte mit einer einfachen Website und erweitere sie bei Bedarf.
  • Vergleiche Anbieter: Überprüfe verschiedene Hosting-Anbieter und Baukästen, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
  • Rabatte und Angebote: Viele Anbieter bieten für das erste Jahr oder bei längeren Vertragslaufzeiten Rabatte an.

Mit einer sorgfältigen Planung und der richtigen Wahl kannst Du innerhalb Deines Budgets bleiben, ohne auf Qualität zu verzichten.

Marketing während der Website-Erstellung

Internetmarketing ist die Förderung von Waren und Dienstleistungen im Internet. Die Aufgabe des Internetmarketings besteht darin, zu verstehen, was die Verbraucher möchten und wie man ihre Bedürfnisse befriedigt. So kann man ihnen ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen und dabei Gewinn erzielen.

Hier ist eine Liste effektiver Marketingstrategien, um erste Besucher:innen und Kund:innen für Deine Website zu gewinnen:

  • Content-Marketing. Erstelle wertvolle Inhalte wie Blogartikel, Infografiken und E-Books, um Deine Zielgruppe anzusprechen und Vertrauen aufzubauen.
  • SEO und SEA. Optimiere Deine Website für Suchmaschinen (SEO) und nutze bezahlte Werbung (SEA) wie Google Ads und Social Ads, um gezielt Traffic zu generieren.
  • E-Mail-Marketing und Newsletter-Aufbau. Baue eine E-Mail-Liste auf und versende regelmäßig Newsletter, um Deine Kund:innen über Neuigkeiten und Angebote zu informieren.
  • Social-Media-Strategien für die Traffic-Generierung. Nutze Plattformen wie Facebook, Instagram und LinkedIn, um Deine Inhalte zu teilen und Traffic auf Deine Website zu lenken.

Diese Strategien können Dir helfen, erste Besucher:innen und Kund:innen für Deine Website zu gewinnen. Es ist wichtig, Deine Maßnahmen regelmäßig zu überprüfen und anzupassen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

FAQ

Wie lange dauert die Erstellung einer Website?

Die Entwicklung einer Website und ihr Preis sind sehr individuell. In der Regel dauert die Erstellung einer Website jedoch etwa 1-3 Monate.

Kann man eine Website komplett kostenlos erstellen?

Mit einem kostenlosen Website-Baukasten kannst Du eine kostenlose Website erstellen. 

Was ist besser für Anfänger zur Erstellung und Pflege eines Websits: WordPress oder ein Baukasten?

Wenn Du eine Website einfach und ohne technisches Wissen erstellen und pflegen möchtest, ist ein Baukasten wie Wix oder Squarespace die bessere Wahl. Er bietet eine intuitive Oberfläche, vorgefertigte Designs und alles aus einer Hand, sodass Du Dich nicht um Hosting oder Wartung kümmern musst. Allerdings sind die Anpassungsmöglichkeiten begrenzt, und Du bist an den Anbieter gebunden.

WordPress hingegen bietet maximale Flexibilität und Kontrolle, eignet sich besonders für professionelle Websites und lässt sich mit Plugins erweitern. Dafür erfordert es eine gewisse Einarbeitung, da Du Hosting, Updates und Sicherheit selbst verwalten musst. Langfristig ist es die bessere Wahl, wenn Du eine skalierbare Website möchtest, während ein Baukasten für schnelle, einfache Lösungen ideal ist.

Wie lange dauert es, bis meine Website online ist?

Nachdem Du eine neue Website veröffentlicht hast, kann es einige Zeit dauern, bis sie durchsucht und gefunden wird. Die Indexierung dauert in der Regel noch länger. Die Gesamtdauer kann zwischen wenigen Tagen und einigen Wochen liegen, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab.

Wie kann ich eine Website ohne Vorkenntnisse erstellen?

Mit Plattformen für die Erstellung von Websites kannst Du auch ohne technische Kenntnisse eine professionell aussehende Website erstellen.

Wie finde ich einen guten Domainnamen?

Es ist am besten, Deinen Firmen- oder Markennamen als Domainnamen zu verwenden. Dies erhöht die Bekanntheit des Unternehmens und sorgt dafür, dass sie bei direkten Suchen unter den ersten Positionen angezeigt wird. Persönliche Namen sind zudem gut für die Förderung einer persönlichen Marke oder eines Blogs.

Was sind die laufenden Kosten für eine Website?

Die laufenden Kosten für eine Website können je nach Art und Umfang der Website variieren. Die Gesamtkosten können von wenigen Euro pro Monat für eine einfache persönliche Website bis zu mehreren hundert Euro pro Monat für eine professionelle Unternehmenswebsite reichen.

Was ist Responsive Design und warum ist es wichtig?

Responsive Webdesign ist das Design von Webseiten, die sich hinsichtlich Größe, Ausrichtung und Auflösung automatisch an verschiedene Web-Browser und Bildschirme von beispielsweise Tablets, PCs und Smartphones anpassen können. Adaptives Webdesign bietet somit ein optimiertes Browsererlebnis.

Was ist ein SSL-Zertifikat und warum brauche ich es?

Das Akronym SSL steht für Secure Sockets Layer - ein Sicherheitsprotokoll, das eine verschlüsselte Verbindung zwischen einem Webserver und einem Webbrowser herstellt. Unternehmen und Organisationen müssen Websites mit SSL-Zertifikaten versehen, um Online-Transaktionen zu schützen und den Schutz und die Sicherheit von Kundendaten zu gewährleisten.

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