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Wie Fintech zur UN-Agenda 2030 beiträgt

Nachhaltigkeit und Innovation sind die Schlüsselbegriffe für den Aufbau einer gerechten, fairen, toleranten, offenen und sozial inklusiven Zukunft. Das sagen nicht nur wir von FINOM, sondern auch die Agenda 2030, die im September 2015 von den Regierungen der 193 UN-Mitgliedstaaten unterzeichnet wurde.

Fintech spielt bei der Definition und dem Aufbau dieser nachhaltigen Welt eine wichtige Rolle, da es sich mit 13 der 17 von den Vereinten Nationen festgelegten Ziele überschneidet. Um einige zu zitieren: Es fördert die finanzielle Eingliederung der sogenannten „Unbanked“ als auch die Entwicklung von Einzelpersonen und kleinen Unternehmen, insbesondere in Entwicklungsländern; es garantiert den uneingeschränkten Zugang zu allen wesentlichen Dienstleistungen (wie Strom und Internetanschluss) durch mobile Zahlungen; es erleichtert den Zugang zu Mikrokrediten und Peer-to-Peer-Krediten

Dank typischer Eigenschaften trägt die Finanztechnologie also einerseits zur Demokratisierung der Gesellschaft bei und zusätzlich - durch die Einführung von Cloud-Lösungen, die Entwicklung neuer Zahlungssysteme, die Einführung plastikfreier Karten und die Dematerialisierung von Dokumenten - zu einem der wichtigsten Punkte der Agenda 2030: dem Schutz der Umwelt und die daraus resultierende Kohlenstoffneutralität, ein globales Ziel, das bis 2050 erreicht werden soll und das für die Zukunft der Menschheit von grundlegender Bedeutung ist.

Um Kund:innen für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, gibt es heute im wesentlichen drei Wege, die Fintech verfolgt. Erfahre auch Du mehr darüber! 

Mobile Money

Mobile Money (mobiles Geld) trägt zu 13 der 17 auf der Agenda angeführten Ziele für nachhaltige Entwicklung bei, da es Privatpersonen und kleinen Unternehmen über das Smartphone Finanzdienstleistungen zur Verfügung stellt. Dieses Publikum wäre ansonsten nicht nur vom Zugang zu solchen Diensten ausgeschlossen, sondern könnte auch weitere grundlegende Dienste, die dank mobiler Lösungen bezahlt werden können, wie z. B. Strom oder Internet in Anspruch nehmen. Mobile Money ermöglicht es zudem, dass Menschen, die beispielsweise im Ausland arbeiten, günstigere Konditionen genießen, um Geld an ihre Familien in der Heimat zu schicken oder für Schulgebühren bzw. Gesundheitsdienste zu bezahlen.

Im Jahr 2020 gab es einen regelrechter Boom in Bezug auf mobiles Geld, da die Pandemie das Verhältnis zu Banken als auch Einkaufsgewohnheiten revolutioniert hat. Um das Ausmaß dieser Revolution zu verstehen, muss man sich nur die Daten vergegenwärtigen, die die GSMA in ihrem letzten Bericht „State of the industry report on mobile money“ präsentiert hat: 2020 war das Jahr der größten finanziellen Eingliederung mit einem Wachstum des mobilen Geldmarktes um 43 % gegenüber den 28 % des Vorjahres mit Transaktionen in Höhe von rund 2 Milliarden pro Tag. 

Quelle: GSMA, 2021

Dematerialisierung von Dokumenten

Die Entmaterialisierung von Bankprozessen und die Möglichkeit, Girokonten zu 100 % online zu verwalten, sind ein hervorragender Ansatzpunkt für den Umweltschutz. Banken produzieren eine große Menge an Papierdokumenten. In den letzten Jahren haben sie diesem Aspekt immer mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen und bieten u. a. die 

Möglichkeit, ein Online-Girokonto zu eröffnen, ohne eine physische Filiale aufsuchen zu müssen. Somit können alle Dokumente in digitalem Format erhalten, eingesehen und archiviert werden, von Kontoauszügen bis hin zu zusammenfassenden Dokumenten für Girokonten, Hypotheken, Darlehen und Kredit- oder Debitkarten. 

Die Entmaterialisierung bietet also wirtschaftliche und ökologische Vorteile für Banken und natürlich Fintech-Unternehmen: So werden beispielsweise Abfall und Druckkosten reduziert und die Archivierung von Papierdokumenten entfällt. Die Digitalisierung bringt mehr Sicherheit und unkompliziertere Verwaltungsabläufe, was allen Beteiligten eine erhebliche Zeitersparnis ermöglicht und somit Produktivität und Leistungsfähigkeit erhöht.

Plastikfreie Karten und Transaktionen mit geringem CO2-Fußabdruck

Wir sprechen immer wieder über die Auswirkungen, die Plastiktüten, Strohhalme und Einweggeschirr auf die Umwelt haben, und darüber, wie wichtig es ist, grüne Alternativen zu verwenden. Doch wie umweltschädlich können die im Umlauf befindlichen Debit- und Kreditkarten sein? Die überwiegende Mehrheit von ihnen besteht aus nicht biologisch abbaubaren Kunststoffen wie PVC, was zur Zunahme schädlicher Abfälle auf den Mülldeponien beiträgt.

In diesem Sinne ist die Umstellung auf digitale Karten von entscheidender Bedeutung. Darüber hinaus setzen einige Banken auf Öko-Design und bieten Kredit- und Debitkarten an, die aus erneuerbaren Rohstoffen wie Pflanzenblättern und Mais hergestellt werden und somit biologisch abbaubar, recycelbar und ungiftig sind. Um das Bewusstsein für Umweltfragen weiter zu schärfen, bieten immer mehr Banken und Fintech-Unternehmen einen Service an, mit dem die CO2-Auswirkungen jedes/jeder Einzelnen durch die Analyse von Zahlungsvorgängen überwacht und gemessen werden können. 

Über die ökologische und soziale Nachhaltigkeit hinaus brauchen alle Freiberufler:innen und Unternehmer:innen eine:n Partner:in für die Verwaltung ihrer Finanzen, angefangen bei einem einfachen und zuverlässigen Produkt zur Verwaltung von elektronischen Rechnungen mit der zusätzlichen Option, den automatischen Zahlungsabgleich zu aktivieren und somit ein nützliches Instrument für die Planung der für die Zahlung der Steuern benötigten Liquidität zu haben.

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